Outdoor Equipment für Abenteurer und Prepper

Das richtige Outdoormesser ist sowohl platzsparend als auch nützlich. Wenn du gerne Abenteuer erlebst, wandern gehst oder Camping liebst, weißt du praktisches Zubehör und leichtes Zubehör zu schätzen. Diesen Anspruch soll diese Seite bei der Beratung und Empfehlung passendem Equipments haben.

Neben Outdoor- und Survivalmesser, findest du auch Informationen zur Pflege und Wartung. Darüber hinaus kannst du verschiedenes Outdoor- und Campingzubehör vergleichen:

Und das Outdoor-Kit gibt Dir eine Übersicht zu einem fertigen Set, mit dem du sofort loslegen kannst.

Das Überlebenshandbuch gibt dir zudem nützliche Tipps, die für das Überleben in der Wildnis oder in der Krise Gold wert sind.


Outdoormesser Test: Perfekt gerüstet für die Wildnis

Profi Outdoor Messer

  • Beschreibung
  • Testnote
  • Länge
  • Gewicht
  • Messerscheide
  • Klappbar
  • "Cold Steel Recon Scout" Outdoormesser
  • 1,1
  • 51,6 cm
  • 550 g
Trapper Deluxe Überlebensmesser, Outdoormesser Test
  • Trapper Deluxe Überlebensmesser
  • 1,3
  • 26 cm
  • 480 g
Gerber Messer Bear Grylls Ultimate Pro, Outdoormesser Test
  • Gerber Messer Bear Grylls Ultimate Pro
  • 1,3
  • 33 cm
  • 540 g
Puma Messer IP Outdoor Palmwood, Outdoormesser Test
  • Puma Messer IP Outdoor Palmwood
  • 1,5
  • 24,5 cm
  • 270 g
Gerber Bear Grylls Messer Ultimate mit Kombiklinge, Outdoormesser Test
  • Gerber Bear Grylls Messer Ultimate mit Kombiklinge
  • 1,6
  • 26 cm
  • 415 g

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An kaum etwas fehlt es der westlichen Gesellschaft im Technologiezeitalter so sehr wie an Ursprünglichkeit. Back to the roots, so lautet deshalb das Motto von Abenteurern. Längere Aufenthalte in der freien Natur wirken erdend, beruhigend und befreiend. Naturspektakel wie ein klarer Sternenhimmel und tiefrot glühende Sonnenaufgänge zählen genauso zur Naturerfahrung wie Notunterkünfte, Hindernisse und Dosennahrung.

Filme wie Indianer Jones wissen, was dem Abenteurer in den Tiefen der Natur nicht fehlen sollte: ein Überlebensmesser für den Outdoor-Bereich. Mit dem richtigen Outdoor-Messer steht der Naturerfahrung kaum noch etwas entgegen: Zumindest lassen sich sämtliche Hindernisse mit dem Instrument zerschneiden, zerhacken oder aushebeln. Outdoor-Messer können im Notfall Lebensretter-Qualitäten erfüllen. Schon aus diesem Grund lohnt sich der Blick auf den Outdoormesser Test. Wir klären auf Outdoormessertest.de über gesetzliche Beschränkungen, die relevantesten Überlebensmesservarianten und die wichtigsten Kaufkriterien auf.

Der folgende Vergleich ist zweigeteilt. Im ersten Teil findest du in der Tabelle eine Top 5 Übersicht verschiedener Profi-Outdoormesser und ihren Spezifikationen. Der zweite Teil richtet sich an Hobby- oder Gelegenheitsabenteurer. Unter jedem Messer findest du einen weiterführenden Link zum direkten Test. Dort wurde jedes Messer noch einmal einzeln unter die Lupe genommen und du erhälst weiterführendede Informationen. Möchtest du Dir hingegen das Outdoormesser direkt beim Händler ansehen, findest du einen entsprechenden Verweis am Ende jeder Spalte.

Wie gut und praktisch das eigene Survivalmesser wirklich ist, merkst du oft erst im Live-Einsatz oder wenn du keines dabei hast.  Dieser Vergleich verschiedener Outdoormesser aus dem Profi- und Hobbybereich soll Dir helfen, das richtige Messer zu finden. Denn gerade auf Survivaltouren aber auch beim Camping oder auf der Jagd ist ein Outdoormesser extrem nützlich. Die Survivalmesser aus unserem Test unterstützen Dich in vielen Lagen – sicher und zuverlässig. Befindest Du Dich in einer sehr brenzligen Situation, wirst du schnell merken, wie Dich ein qualitativ gutes Überlebensmesser dabei unterstützt, die Situation zu bewältigen.

In diesen Top 5 Outdoormesser Tests findest du 5 Outdoormesser (je für Profis und Hobby), auf die du Dich im Notfall verlassen kannst.

Anwendungsbereiche – „Back to the roots“ mit dem Survival Messer

Mit einem Schweizer Taschenmesser kann man beim Camping vielleicht kochen und schnitzen. Bei längeren Aufenthalten in der Wildnis reicht das Schweizer Taschenmesser aber oft nicht mehr aus. In diesen Situationen kommen Outdoor-Messer oder Survival Messer zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Klappmesser mit robuster Klinge in einer Länge von rund acht Zentimetern. Leidenschaftliche Camper, Trekker, Wanderer, Fischer und andere Abenteurer schnitzen mit dem Messer unterwegs Holz zurecht, schneiden Essen oder nehmen Fische aus. Auf längeren Touren in der freien Natur ist die nächste Übernachtungsmöglichkeit oft nicht vorhersehbar. Notunterkünfte müssen gebaut werden: Auch hierzu eignet sich das Survival Messer bestens. Echte Outdoormesser besitzen eine relativ breite Klinge, die jeden Wettereinfluss mitmacht. In der Handhabung sind Überlebensmesser einfach. Dank ihrer Klingenform sind sie außerdem anpassungsfähig.

In die Wildnis mit Klappmesser, Festklinge oder Multitool?

Überlebensmesser gibt es in unterschiedlichen Formen. Feste Outdoor Messer stehen Taschenmessern und Klappmessern gegenüber. Der Outdoormesser Test zeigt die Vor- und Nachteile der Modelle.

  • Das feste Survivalmesser trägt eine besonders robuste Klinge, die fest im Schaft sitzt. Die Messerart schneidet, hackt und schlägt Holz. Damit schneidet sie im Outdoormesser Test überdurchschnittlich ab. Die Klinge der Messer kann sogar einen Sägebereich tragen und ermöglicht so nicht nur die Bearbeitung von Holz, sondern kappt außerdem Seilen oder Kunststoff. Das feste Survival- oder Rettungsmesser wird von Messerkennern oft als einzig wahres Outdoor Messer bezeichnet.
  • Multitool-Messer oder Schweizer Taschenmesser sind in der engeren Definition keine Outdoor Messer, werden aber dennoch häufig in die Kategorie gefasst. Die Klappmesser tragen verschiedene Werkzeuge, so neben einer Feile zum Beispiel eine Zange sowie Dosenöffner, Zahnstocher und Pinzetten. Weil Multitool-Messer vor allem im militärischen Bereich eine Rolle spielen, werden sie teilweise auch Offiziersmesser genannt. In den Tiefen der Wildnis nicht zu verachten. Den Basis-Anforderungen beim Camping wird ein Schweizer Taschenmesser durchaus gerecht.
  • Klappmesser passen anders als das Survival Messer mit Festklinge in jede Hosentasche. Die Klinge lässt sich vollends in den Griff versenken. In Sachen Sicherheit sind diese Messer dem festen Outdoor Messer überlegen. Sobald es allerdings schnell gehen muss, kann das manuelle Öffnen ein großer Nachteil sein. Außerdem sind beide Hände gefragt, um das Messer aufzuklappen. Auf abenteuerlichen Trips in die Wildnis hat man leider oft alle Hände voll zu tun. Anders als das feste Survivalmesser trägt das Klappmesser außerdem ein flexibles Gelenk, das bei Extrembelastung relativ leicht ausbricht. Klappmesserformen wie das federkerntragende Springmesser sind deutschlandweit übrigens verboten.

Survival Messer mit Festklinge als einzig wahre Outdoormesser zu bezeichnen, wäre vermutlich vermessen. Trotzdem schneidet die Festschneide im Outdoormesser Test am besten ab: Den Ansprüchen mehrtägiger Abenteuertouren durch die Tiefen der Wildnis wird diese Messerart schon allein wegen ihrer Stabilität am umfangreichsten gerecht.

Messerrecht – welche Messer sind im Outdoor-Bereich legal?

Ob Abenteurer oder nicht: Über das deutsche Gesetz sollte sich niemand wegen eines Messers hinwegsetzen. Noch nicht volljährig? Dann muss das Outdoormesser noch warten. Das Messerrecht untersagt Minderjährigen nämlich den Besitz von Messern jeglicher Art. Unter Beaufsichtigung dürfen kleine Pfadfinder ab einem Alter von acht durchaus schnitzen. Kindern aber ausschließlich Messer mit runder Spitze und Fingerschutz zur Hand geben. Nach dem Schnitzen wird das Messer konfisziert, um Unfällen vorzubeugen. Auch Erwachsene werden durch das Messerrecht aus dem Jahr 2008 übrigens in Sachen Schneide beschnitten.

Das deutsche Waffenrecht verbietet zum Beispiel jede Art von Butterflymessern, Faustmessern, Fallmessern und zweischneidigen Springmessern. Einschneidige Springmesser mit kürzeren Klingen als 8,5 Zentimeter werden rechtlich gesehen als Taschenmesser betrachtet und sind aus diesem Grund noch immer zulässig. Anders steht es um Messer in der trügerischen Gestalt von Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs. Gürtelmesser sind so nach deutschem Recht zum Beispiel unzulässig.

Auch für Outdoor-Messer existieren bestimmte Beschränkungen. Legaler Weise am Körper tragen darf man Messer mit Festklingen zum Beispiel nur, wenn die Klinge weniger als zwölf Zentimeter misst. Außerdem müssen Klappmesser in Form von Einhandmessern in geschlossener Form innerhalb einer Scheide, Gürteltasche oder in einem Rucksack aufbewahrt werden, um Unfällen vorzubeugen.

Tipp: Vor dem Kauf eines Outdoor Messers am besten bei der Gemeinde nach dem rechtlichen Rahmen fragen. Das Messerrecht kann sich nämlich jederzeit verändern.

Darauf solltest du beim Kauf von Outdoor-, Überlebens- und Survivalmesser achten

Du möchtest dir also ein Outdoormesser kaufen. Im Folgenden bekommst du wertvolle Tipps, die Du beim Kauf Deines Survivalmessers unbedingt beachten solltest. Außerdem erfährst du, welche Bestandteile eines Überlebensmessers welche Funktion erfüllen.

Ich hoffe, Dir helfen diese Tipps weiter.

  • Die Hülle

Beginnen wir mit der Scheide eines Messers. Sie erfüllt zwei grundlegende Funktionen ist daher sehr wichtig. Zum Einen wird das Messer bei Nichtgebrauch geschützt und zum zweiten bewahrst Du dich damit vor Verletzungen. Denn ein scharfes Outdoor- oder Überlebensmesser ungeschützt in der Tasche kann beim Stolpern schwere Verletzungen verursachen.

Darum sollte die Scheide eines Survivalmessers immer ausreichend groß sein, sodass die Klinge selbst vor Beschädigung und Du vor Verletzungen geschützt bist.

  • Der Griff

Neben der Klinge ist der Griff eines Outdoormessers ebenso wichtig. Der Griff führt das Messer und ein gutes Survivalmesser ist am besten nicht verschraubt. Das erhöht die Stabilität, die jedoch nur hochwertige Überlebensmesser bieten.

  • Der Schaft

Der Schaft eines Messers ist der stumpfe, ungeschärfte Teil. Er beginnt oberall der Messerspitze und verlängert sich bis an oder in den Griff. Sehr stabile Outdoormesser verfügen einen Schaft der sich bis tief in den Griff zieht. Auch diese Konstruktion erhöht massiv die Robust- und Haltbarkeit. Ein kürzerer Schaft hingegen kann leichter brechen und das damit einhergehend steigende Verletzungsrisiko erhöhen.

  • Die Klinge

Die Klinge ist der wesentiche Bestandteil eines Überlebensmessers. Ihre Schärfe, Robustheit und Größe sind die wesentlichen Eigenschaften, die später über die Anwendung in der Wildnis entscheiden.

Es gibt verschiedene Schmiedungsarten. So ist ein Outdoormesser aus gefaltetem Damasstahl wesentlich hochwertiger, leistungsfähiger und vielfältiger Einsetzbar als einfach geschmiedete Klingen. Dafür sind sie aber auch teurer. Da Du Dich jedoch in jeder Lebenslage auf Dein Überlebensmesser verlassen können solltest, solltest du in diesen Teil Deiner Ausrüstung ruhig investieren.

Benötigst du nur ein Messer um ab und zu etwas kleines zu schnitzen können sich jedoch auch günstigere Survivalmesser eignen. Hier hilft es, ehrlich zu sich selbst zu sein. Eine hochwertige Klinge wird dir immer mehr Sicherheit geben.

  • Gewicht

Das Gewicht sollte immer ein Kompromiss aus Stabilität und Handlichkeit sein. Es muss Dich bei Deinen Aufgaben unterstützen und darf dennoch nicht zu schwer sein. Je nachdem welche Aufgaben du an das Outdoormesser setzt, ist ein Gewicht von bis zu knapp 500 Gramm ideal wenn du Äste und Bäume beschneiden willst. Schwerere Messer können die Muskulatur im Arm und in der Hand schnell ermüden, gerade wenn man auf einen dauerhaften Gebrauch angewiesen ist. Auch das kann die Verletzungsgefahr erhöhen. Denn können wir ein so scharfes Survivalmesser nicht mehr ordentlich führen, ist ein Umknicken oder Fallenlassen möglich.

Kaufratgeber – was Outdoormesser zu einschneidenden Erfahrungen macht

Der nächste Trip in die Wildnis soll zu einer einschneidenden Erfahrung werden? Gute Survival Messer können dazu beitragen. Bei der Auswahl des richtigen Messers sind vom Material bis zur Klingenform unterschiedliche Faktoren zu beachten. Einen Testbericht zu lesen, kann durchaus sinnvoll sein, kostet allerdings Zeit. Wir fassen in unserem Outdoormesser Test die wichtigsten Qualitätskriterien auf einen Blick zusammen.

Das Material, aus dem Survivalträume sind

Das Material entscheidet maßgeblich über die Outdoormesserqualität. Sowohl Klinge, als auch Griff müssen dem Wetter trotzen können, um in der Wildnis nicht zu rosten. Eine Klinge aus beschichtetem Carbonstahl (Carbon Steel) oder rostfreiem Edelstahl (Stainless Steel) ist das Herzstück eines guten Survivalmessers. Carbonstahl erweist sich im Direktvergleich als robusteste Variante. Klingen dieser Art bestehen sogar im Kontakt mit Säure. Vorsicht vor Damast: Trotz des traditionellen Aussehens rosten die Klingen dieser Messer leicht. Ein wichtiger Wert ist übrigens die Härte des verwendeten Stahls. Die angegebenen Rockwell entscheiden über die Klingenhärte und sollten für Survivalmesser zwischen 55 und 62 HRC liegen.

Mit der richtigen Verarbeitungsform das Messer im Griff

Nicht nur das Material, sondern auch die Form der Verarbeitung ist für die Stabilität eines Suvivalmessers entscheidend. Vollintegralmesser werden aus einem einzigen Stück Stahl gefertigt. Durch diese Fertigungsart sind keine Schweißnähte am Messer vorhanden. Dass die Klinge bei Belastung abbricht, ist damit nahezu ausgeschlossen. Als Überlebensmesser machen sich Vollintegralmesser aus beschichtetem Carbonstahl daher besonders gut. Sowohl gegen Umwelteinflüsse, als auch gegen Belastungsbrüche sind diese Messer gefeit. Bei sogenannten Full-Tang-Messern nimmt der Stahl übrigens die Gesamtlänge und -breite des Messers ein. Ein ebenso wichtiges Kaufkriterium.

Mit der Klingenform in Form für die Wildnis

Dolch Klinge, Skinner Klinge, Tanto Klinge und, und, und. Wer sich mit Messern beschäftigt, wird schnell auf die Wichtigkeit der Klingenform stoßen. Ein Messer ist nur so ergonomisch, wie die Form seiner Klinge auf seinen Einsatzbereich abgestimmt ist. Überlebensmesser sollen relativ anpassungsfähig sein und Holz ebenso gut schneiden können wie Fisch. Die beste Klingenform für die Outdoormesservariante ist daher eine Clip-Point-Klinge.

Diese Klingenart trägt einen geraden oder leicht konkaven Klingenrücken. Die „falsche“ Schneide ist angeschliffen und verläuft mit einer leichten Neigung zur nach unten gesetzten Klingenspitze. Aufgrund der Spitzenposition lässt sich das Messer ideal kontrollieren und eignet sich damit auch für Survival-Frischlinge. Der Messerbauch bietet bei Messern mit Clip-Point-Klinge relativ gute Schnittleistung. Die Spitze von Clip-Point-Klingen ist außerdem außergewöhnlich scharf: In der Wildnis ist das ein weiterer Vorteil.

Messer im richtigen Maß machen draußen mehr Spaß

Das richtige Maß entscheidet im Leben über so einiges. Auch beim Kauf des Überlebensmessers ist das richtige Maß für den Nutzen entscheidend. Die Klingenlänge von regulären Outdoor Messern beträgt in der Regel um die elf Zentimeter. Die Messer sind also kürzer als viele Kochmesser, allerdings länger als das reguläre Schweizer Taschenmesser. Mehr als zwölf Zentimeter Klingenlänge sind für Festklingen laut deutschem Waffengesetz unzulässig. Vielleicht sogar noch wichtiger als die Länge ist im Falle von Outdoor Messern die Stärke. Wer Holz oder Seile schneiden möchte, ohne dass die Klinge bricht oder das Schneiden anstrengend wird, benötigt eine Klingenbreite zwischen vier und sieben Millimetern.

Die Extras extrafunktionaler Messer

Im Outdoormesser Test haben sich vor allem bezüglich der Extras von einzelnen Messervarianten entscheidende Unterschiede gezeigt. Der Gürtelclip ist zum Beispiel ein relevantes Instrument zur Sicherung des Messers. Unser Testbericht weiß aber auch praktische Extras wie LED-Licht zur besseren Sicht, eine Hammerfläche oder einen Feuerstarter für vielseitigere Funktionalität sowie die Signalpfeife für Notfallsituationen zu würdigen. Achtung: Extras sollten sind für die Qualität eines Messers nicht hauptentscheidend. Sie können gerade bei qualitativ gleichwertigen Messern aber die Kaufentscheidung fallen lassen.

Scharfes Messerzubehör für das Survivalmesser

Im Outdoormesser Test hat es sich erwiesen: Das richtige Zubehör ist ein entscheidender Punkt beim Kauf eines Outdoormessers. Im Lieferumfang vieler Modelle sind Zubehörartikel wie die Scheide bereits inbegriffen. Neben der Scheide dürfen auch Schleifstein und Pflegeprodukte nicht fehlen.

  • Damit das Messer so schnell wie möglich zur Hand ist, muss die Scheide möglichst ergonomisch ausfallen. Idealerweise sind praktische Scheiden im Lieferumfang mit inbegriffen. Sind sie das nicht, müssen sie nachgekauft werden: So will es schon das Waffenrecht, das den gesicherten Transport der Messer in der Scheide vorschreibt. Lederscheiden sind wegen ihrer Widerstandsfähigkeit beliebt. Allerdings lässt sich gerade das Survivalmesser leichter aus Kunststoffscheiden herausziehen. Übrigens haben sich im Outdoormesser Test Gürtelscheiden als besonders praktisch erwiesen.
  • So gut ein Messer im Outdoormesser Test auch abschneidet: Ohne die richtige Pflege überleben auch Überlebensmesservarianten nicht lange. Zur Behandlung der Klinge eignen sich zum Beispiel Pflegeprodukte wie Maschinenöl oder Waffenöl. Hölzerne Griffschalen werden dagegen mit Speiseöl gepflegt.
  • Scharf bleiben Messer nur, wenn sie regelmäßig geschliffen werden. Daher idealerweise immer einen Abziehstein oder Schleifstein in der Extratasche der Messerscheide mitführen. Falls der Schleifstein nicht im Lieferumfang enthalten ist, werden über einen Testbericht oder Test idealerweise Informationen zu den unterschiedlichen Schleifsteinarten gesammelt, bevor es an den Kauf geht.

Marktlage: Outdoor-Messerhersteller mit Preis- und Qualitätsunterschied

Mittlerweile werden Messer für den Outdoor-Bereich von unterschiedlichsten Adressen zu verschiedensten Preisen angeboten. Drei Varianten sind besonders repräsentativ für die aktuelle Marktlage: Aldi- und Lidl-Messer, Solingen Messer und Gerber Messer.

  • Aldi und Lidl Outdoor-Messer: Supermärkte wie Aldi und Lidl bieten die mitunter günstigsten Varianten des Outdoor-Messers an. Saisonal sind hier vor allem Edelstahl-Taschenmesser mit Gürteltaschen für weniger als zehn Euro zu finden. Trotz des geringen Preises bitte keine vorschnellen Kaufentscheidungen: Als Rettungsmesser oder Camping-Outdoor-Messer eignen sich diese Messer unserem Test zufolge nicht.
  • Survivalmesser Solingen: Messer aus Solingen punkten im Test mit traditioneller Verarbeitung in den Solinger Schneidewerken. Die Kochmesser, Survivalmesser und Taschenmesser der Stadt stehen für lange Geschichte und Qualität. Schon im 16. Jahrhundert wurde die deutsche Stadt zu einer Hochburg der Messerproduktion. Mittlerweile sind vor allem die Marken Puma, Böker und Eichhorn als Untermarken des Herstellers bekannt.
  • Outdoormesser Paracord: Die US-amerikanische Firma Gerber produziert seit 1939 vor allem Militärmesser und Jagdmesser. Der Hersteller ist vor allem für die sogenannte Bear Grylls Reihe bekannt, die in der Vergangenheit im Outdoormesser Test mehrfach überzeugt hat. In der Bear Grylls Reihe bietet der Hersteller auch Paracord Outdoormesser an. Das Paracord besteht aus einem Edelstahl-Stück und entspricht damit einem Vollintegralmesser. Im Testbericht werden diese Gerber-Messer häufig als beste Survivalmesser von Gerber. Mit einer Garantie von 25 Jahren

Bei der aktuellen Marktlage ist für jeden Anspruch und jedes Budget ein Outdoor-Messer dabei. Bei Marken wie Gerber wird nicht nur das Messer gekauft. Auch die Tradition und der Name haben ihren Preis. Allerdings belegt der Test im Falle von Gerber, dass sich die Investition durchaus lohnt.

Pflege-Guide Outdoor-Messer – Beziehungspflege zu einem scharfen Stück

Da soll einer nochmal sagen, dass Beziehungen im 21. Jahrhundert nicht mehr halten. Hochwertiges Outdoor-Messer wie unsere Test-Sieger sind ein verlässlicher und außerdem messerscharfer Partner fürs Leben. Wie jede Beziehung muss aber auch die zu einem Qualitätsmesser sorgsam gepflegt werden, damit man sich über Dekaden auf den starken Partner verlassen kann. Die wichtigsten Pflegeschritte für das Outdoor-Messer haben wir in aller Kürze zusammengefasst.

  • Säubern: Nach jedem Benutzen sollte das Messer gründlich gesäubert werden, damit Verschmutzungen nicht antrocknen oder die Beschichtung angreifen. Zur Reinigung von leichten Verschmutzungen reicht klares Wasser aus. Starke Verschmutzung erfordert ein Wasserbad. Möglichst keine aggressiven Reiniger verwenden und die Beschichtung nicht mit rauen Tüchern zerkratzen. Nach dem Trocknen wird das Messer immer gründlich eingeölt. Vorsicht vor Spülmaschinenreinigung für Messer mit harten Klingen. Je härter die Klinge, desto sensibler reagiert sie darauf.
  • Schleifen: Ein stumpfes Outdoor-Messer ist kein Outdoor-Messer. Zum Schärfen wird das Messer in einem Winkel von zehn bis 15 Grad mit leichtem Druck quer über den Schleifstein geführt, bis die gesamte Fläche erfasst ist. Wer nicht häufig genug schärft, wird beim Einsatz des Messers mehr Druck ausüben müssen und belastet das Material damit unnötig. Je kleiner der Winkel beim Schärfen, desto schärfer wird übrigens das Messer.
  • Abziehen: Beim Abziehen wird der fein Grat der Schärfung vom Messer entfernt. Die Schneide wird poliert. Hierfür wird im Grunde genauso vorgegangen, wie oben beschrieben. Allerdings wird ein stumpferer Winkel gewählt, indem das Messer wird etwas steiler über den Abziehstein gezogen wird. Nach dem Schärfen und Abziehen das Messer immer einölen, damit es schön geschmeidig bleibt.

Zumindest die drei wichtigsten Pflegeschritte sind mit dieser Liste abgedeckt. Sprays, Pflegetücher, schmutzabweisende Micro-Bonding-Behandlungen und viele weitere Pflegprodukte stehen zum Tuning der Feinbeziehung zur Verfügung. Natürlich hängt die genaue Pflege des Messers maßgeblich vom gewählten Material ab. Materialien mit hohem Kohlenstoffanteil sind in der Pflege zum Beispiel am leichtesten zu handhaben. Besonders das Schleifen fällt bei diesen Messern leicht. Dafür rosten die Stücke aber auch am schnellsten. Gerade für Outdoor-Messer gilt daher: Lieber Pflege als Rostgefahr. Na dann, auf eine dauerhaft scharfe Beziehung mit Lebensretter-Qualitäten!

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Fazit

Die Ansprüche an professionelle Outdoormesser sind natürlich höher gesetzt. Da sich diese in der Qualität der Klinge bis hin zu Scheide wiederspiegeln und auch die Fertigung hierbei eine Rolle spielt, sind diese Outdoormesser mit höheren Kosten verbunden. Dafür haben diese für gewöhnlich auch eine weitaus höhere Lebensdauer und auch die in diese Überlebensmesser gesetzte Erwartung ist weitaus höher.

Günstigere Survivalmesser haben natürlich auch ihren Zweck. Jedoch solltest du hier abwägen und den Einsatzzweck genau festlegen. Sonst hast du letztendlich nicht so lange Freude an Deinem Messer. Also beachte stets das Preis-/Leistungsverhältnis.

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